Wann wird Angst zum Problem?
Kennen Sie den Unterschied zwischen normaler Angst und Angststörung? Erkennen Sie die Ängste, die Ihnen tatsächlich Probleme bereiten?
1. Was sind die sieben Grundemotionen?
In der Psychologie beschäftigt man sich schon seit langer Zeit mit der Frage, ob es sogenannte Grundemotionen gibt, die uns in die Wiege gelegt wurden. Paul Ekman hat dafür Jahre lang unterschiedliche Kulturen erforscht. Ekman kam letzten Endes zum Ergebnis, dass es sieben Grundemotionen gibt:
Freude
Überraschung
Angst
Ärger
Verachtung
Ekel
Trauer
Fällt Ihnen dabei etwas auf? Wenn Sie sich diese Grundemotionen anschauen, werden Sie merken, dass nur die Freude ein eindeutig schönes Gefühl ist. Bei Überraschungen sind wir uns schon nicht mehr ganz sicher und der Rest sind Gefühle, auf die wir gut und gerne verzichten könnten. Vielleicht aber auch nicht?
2. Was ist positive Angst?
Wenn wir uns nochmals den Gefühlen Angst, Ärger, Verachtung, Ekel und Trauer zuwenden, dann fragen wir uns vielleicht, warum die meisten Grundemotionen in uns ein schlechtes Gefühl freisetzen? Die Antwort ist banal! Wenn es diese Gefühle nicht geben würde, dann würde es vermutlich uns Menschen nicht mehr geben. Angst macht uns vorsichtig. Ärger macht uns aggressiv und leistungsfähig zur Abwehr von Gefahren. Diese Grundgefühle haben ihre Existenzberechtigung, sie sollen uns schützen. Ängste sind also grundsätzlich gute Gefühle.
3. Was sind Angststörungen?
Wann wird die Angst zum Problem? Angst hat die Aufgabe uns zu schützen und nicht zu schaden. Mit diesem Satz lassen sich Angststörungen eigentlich schon ganz gut erklären. Allerdings ist der jeweilige Mensch als Individuum und in seiner Subjektivität der Maßstab.
Eine Angststörung liegt vor, wenn der Betroffene keine subjektive Erklärung finden bzw. keine gefährliche Situation erkennen kann oder das Ausmass der Angst in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur auslösenden Situation steht. Es liegt aber ebenfalls eine Angststörung vor, wenn die Angst anfängt dem Betroffenen zu schaden z.B. durch chronischen Leidensdruck oder Einschränkung seiner Lebensfreiheit.
4. Welche Arten von Angststörungen gibt es?
Angststörungen lassen sich in Abhängigkeit ihrer Bestimmheit grob in zwei Kategorien einteilen:
spezifische (isolierte) Angststörungen und
andere (allgemeine) Angststörungen
Spezifische (isolierten) Angststörungen sind die sogenannten Phobien. Auslöser dieser Angststörungen sind bestimmte Situationen oder Objekte außerhalb des Betroffenen. Bekannte Phobien bestehen vor allem vor Menschenmengen, öffentlichen Auftritten (soziale Phobie), Höhen, Dunkelheit, geschlossenen Räumen, Tieren, Fliegen und Krankheiten.
Zu den anderen (allgemeinen) Angststörungen zählen vor allem die generalisierte Angststörung (GAS) und Panikstörung. Diese Angststörungen lassen sich nicht auf spezifische Umgebungssituationen beschränken und können auch in Verbindung mit anderen psychischen Problemen z.B. Depressionen und Zwängen auftreten.
1. Was sind die sieben Grundemotionen?
In der Psychologie beschäftigt man sich schon seit langer Zeit mit der Frage, ob es sogenannte Grundemotionen gibt, die uns in die Wiege gelegt wurden. Paul Ekman hat dafür Jahre lang unterschiedliche Kulturen erforscht. Ekman kam letzten Endes zum Ergebnis, dass es sieben Grundemotionen gibt:
Freude
Überraschung
Angst
Ärger
Verachtung
Ekel
Trauer
Fällt Ihnen dabei etwas auf? Wenn Sie sich diese Grundemotionen anschauen, werden Sie merken, dass nur die Freude ein eindeutig schönes Gefühl ist. Bei Überraschungen sind wir uns schon nicht mehr ganz sicher und der Rest sind Gefühle, auf die wir gut und gerne verzichten könnten. Vielleicht aber auch nicht?
2. Was ist positive Angst?
Wenn wir uns nochmals den Gefühlen Angst, Ärger, Verachtung, Ekel und Trauer zuwenden, dann fragen wir uns vielleicht, warum die meisten Grundemotionen in uns ein schlechtes Gefühl freisetzen? Die Antwort ist banal! Wenn es diese Gefühle nicht geben würde, dann würde es vermutlich uns Menschen nicht mehr geben. Angst macht uns vorsichtig. Ärger macht uns aggressiv und leistungsfähig zur Abwehr von Gefahren. Diese Grundgefühle haben ihre Existenzberechtigung, sie sollen uns schützen. Ängste sind also grundsätzlich gute Gefühle.
3. Was sind Angststörungen?
Wann wird die Angst zum Problem? Angst hat die Aufgabe uns zu schützen und nicht zu schaden. Mit diesem Satz lassen sich Angststörungen eigentlich schon ganz gut erklären. Allerdings ist der jeweilige Mensch als Individuum und in seiner Subjektivität der Maßstab.
Eine Angststörung liegt vor, wenn der Betroffene keine subjektive Erklärung finden bzw. keine gefährliche Situation erkennen kann oder das Ausmass der Angst in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur auslösenden Situation steht. Es liegt aber ebenfalls eine Angststörung vor, wenn die Angst anfängt dem Betroffenen zu schaden z.B. durch chronischen Leidensdruck oder Einschränkung seiner Lebensfreiheit.
4. Welche Arten von Angststörungen gibt es?
Angststörungen lassen sich in Abhängigkeit ihrer Bestimmheit grob in zwei Kategorien einteilen:
spezifische (isolierte) Angststörungen und
andere (allgemeine) Angststörungen
Spezifische (isolierten) Angststörungen sind die sogenannten Phobien. Auslöser dieser Angststörungen sind bestimmte Situationen oder Objekte außerhalb des Betroffenen. Bekannte Phobien bestehen vor allem vor Menschenmengen, öffentlichen Auftritten (soziale Phobie), Höhen, Dunkelheit, geschlossenen Räumen, Tieren, Fliegen und Krankheiten.
Zu den anderen (allgemeinen) Angststörungen zählen vor allem die generalisierte Angststörung (GAS) und Panikstörung. Diese Angststörungen lassen sich nicht auf spezifische Umgebungssituationen beschränken und können auch in Verbindung mit anderen psychischen Problemen z.B. Depressionen und Zwängen auftreten.
meinhardt612 - 10. Jan, 18:48